MICE – Kongress- und Tagungsgäste willkommen

Ausgangslage: 

Die Region (faktisch – die Stadt) Kufstein möchte sich mittel- bis langfristig zur Tagungsdestination entwickeln. Kufstein als zweitgrößte Stadt Tirols hat derzeit keinen Bekanntheitsgrad als Kongress-Destination. Erste Erhebungen und Schritte dazu gab es vor ca. drei Jahren. Eine Formierung unter dem Namen „Congress Kufstein“ (Prospekt in Deutsch/Website Präsentation) existiert bereits. Erfolgsmessungen (Statistiken, Kundendatenbanken etc.) liegen dem TVB keine vor 

Mit der Festung Kufstein unter Führung der Top City Kufstein GmbH ist diese zu einer überregionalen Eventlocation gereift, die auch dem Kongressgeschäft Impulse bringen könnte. In Kufstein gibt es kein state-of-the-art Kongresszentrum mit einem vielfältigen Raumangebot. Die Hotelinfrastruktur ist derzeit noch eher suboptimal. Es stehen allerdings einige Locations zur Verfügung, die sich verstärkt des Kongressthemas annehmen möchten. Es gilt daher zu untersuchen, ob Kufstein mit seinen derzeitigen Anbietern im professionellen Wettbewerb reüssieren kann und die Voraussetzungen für eine Kongressstadt mitbringt. Ebenso sollte ein Meinungsbild von Persönlichkeiten der Stadt zu dieser Säule einer möglichen Positionierung eingeholt werden. Darauf aufbauend sollten Szenarien für die weitere Vorgangsweise entwickelt werden.

Explizit wurde hier auf Kongresse, Tagungen und Seminare abgestellt, nicht auf Kultur. Kultur kann eine ergänzende Komponente zu Kongressen und Tagungen (gesellschaftliche Rahmenveranstaltungen) sein.

Maßnahmen:


Die Strategie des TVB kann nur eine Vorwärts-Strategie im Seminar- und Tagungssegment mit all den dazu gehörigen Konzepten, Instrumenten und Maßnahmen sein.

Voraussetzung dafür ist allerdings eine Bündelung des Angebotes bzw. der Kräfte.

Der starke Geschäftstourismus in der Region legt bereits eine gute Basis dazu, um sich hier stärker zu positionieren.

Als sichtbares Signal wurde ein Kufstein Convention Bureau etabliert. Inhaltlich müssen Arbeitsprogramme mit Zielen, Planungen und Maßnahmen erarbeitet und professionelle Strukturen eingerichtet werden. Wichtig dabei ist für die weitere Professionalisierung der Angebotsträger, ihr Miteinbeziehen und Mitgestalten. Die Partner vor Ort müssen sich mit dem Denken und Handeln identifizieren können. Es soll auch der Erfahrungsschatz von außen genutzt werden. Kommunikation und Transparenz ist sehr wichtig, gerade in der Vergabe- und Preispolitik.