Studie Kinderbetreuungsangebot

Ausgangssituation:

In den vergangenen Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für Eltern mit jungen Kindern nicht verbessert. Teilzeitbeschäftigung sowie zum Teil niedrige Löhne stellen für AlleinerzieherInnen und Parare ein großes Problem dar. Darunter leider nicht nur die Eltern, sondern auch deren Kinder, die ihre Eltern weniger sehen

Ziele und Zielgruppe:

Vor allem für Frauen, und hier insbesondere für AlleinerzieherInnen stellt die Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsmöglichkeiten deshalb einen unverzichtbaren Anteil an der Möglichkeit zur Teilnahme am Arbeitsmarkt dar. Viele Frauen arbeiten darüber hinaus verstärkt in Berufen mit wechselnden Arbeitszeiten (wie zum Beispiel im Gesundheitssektor oder der Pflege), wobei diese Sektoren (und der Sektor der persönlichen und sozialen Dienste allgemein) als enorme Wachstumssektoren mit steigender Nachfrage nach Arbeitskräften gesehen werden müssen. 

Maßnahmen:

In einem Forschungsprojekt sollen deshalb die Zusammenhänge zwischen individueller Betreuungssituation und öffentlichem Angebot untersucht werden. Zentral stehen dabei die (gewünschte) Arbeitsmarktteilnahme, sowie der Bedarf an verfügbaren Kinderbetreuungsmöglichkeiten. 

Die folgenden Fragen werden behandelt:

Wie wird Kinderbetreuung heute organisiert und abgedeckt und welche Entscheidungen stehen dahinter? 

Welchen Einfluss hat das derzeitige Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten auf individuelle Entscheidungen (zur Arbeitsmarktteilnahme)? 

Besteht ein Bedarf an öffentlicher Kinderbetreuung, der das derzeitige Angebot überschreitet?